Politprognose


Die Prognose-Institute stehen vor der großen Herausforderung, ein Ergebnis möglichst genau vorherzusagen. Doch die Wählerschaft ist ständig in Bewegung und gibt sich in den letzten Jahren launisch. So gilt es in erster Linie, die Bewegungen zu messen und deren Konsequenzen abzuschätzen.

Die Werte werden von der STARKE Informationsgesellschaft aktuell ermittelt. Quell der Datensammlung sind dabei neben den traditionellen Prognosen der Meinungsforschungsinstitute die Korrekturen dieser Werte und die Bewegungen der suchenden Menschen im Internet sowie den Wahlbörsen.

Daraus wird regelmäßig eine Wählerbewegung ermittelt und somit die aktuelle Politprognose erstellt. Neben den sogenannten Wahlergebnissen berechnet die STARKE Informationsgesellschaft auch die mögliche Verteilung des Bundestags. Etwaige Überhangmandate werden dabei nicht berücksichtigt. Diese Fehlerquote kommt dann zum Tragen, wenn die Mehrheiten zwischen den großen Parteien sehr knapp sind.

Traditionelle Zahlen

Ein kleiner Teil der Daten sind in der Tat die Ergebnisse der wichtigsten Meinungsforschungsinstitute. Diese Werte werden dabei von uns in ein Rechenmodell eingegeben, um deren Fehler auszugleichen. Jedes Institut hat seine eigene Art, die Daten zu ermitteln und zu verrechnen. Dadurch hat jedes Institut über die Jahre eine eigene Fehlerbandbreite erworben. Somit werden diese Rohdaten zunächst mit Hilfe einer empirischen Fehlerquote gereinigt und dann in den Rechentopf abgelegt.

Daten aus den Online-News

Gleichzeitig wird eine statistische Auswertung der Online-News in Deutschland vorgenommen. Auch dort gibt es dank der Medien und somit der Interesse der Leser Bewegungen bei negativer und positiver Aufmerksamkeit zu bestimmten Parteien. Es ist eine Wanderbewegung der Interessen, die auch die Stimmungslage des Wahlvolkes wiederspiegelt. An Hand historischer Werte ermittelt ein weiteres Rechenmodell aus diesen Daten weitere bereinigte Werte als fiktives Ergebnis einer Bundestagswahl.

Daten aus der Suchbewegung

Doch es bedarf noch weiterer Werte. Daher werden zusätzlich die Werte der Parteien an Hand der Trefferhäufigkeiten und deren Abweichungen in den Suchsystemen allgemein ermittelt und kurz vor den Wahlen auch noch um die Bewegungen innerhalb sogenannter Wahlbörsen angereichert. Am Ende werden alle bereinigten Daten in einem Rechentopf geworfen und Hand einer Gewichtung zu dem finalen Ergebnis der Politprognose hochgerechnet. So ergibt sich ein Bild, dass schon 2009 eine sehr hohe Treffergenauigkeit bei der Vorhersage der Ergebnisse der Bundestagswahlen erreichte.

Die Chartanalyse

Bei allem Zahlenwerk darf man nicht vergessen, dass ein Ergebnis einer Politprognose nur eine Momentaufnahme ist. Wir präsentieren daher für die wichtigen Parteien einen sogenannten Chart, bei dem die Ergebnisse auf eine Zeitachse aufgetragen werden. Der Vergleich zu einem Aktienchart ist gewollt provoziert. Denn beide Werte haben eines gemeinsam: Es sind die Ergebnisse der jeweils aktuellen psychologischen Bewegungen innerhalb der Händler beziehungsweise der Wähler.